Bildergalerie - Töfflinger Bach

Bis etwa 2001 war in der Hohen Heide auf beiden Seiten der Forststraße alles in Ordnung. Auf den Wiesen wuchs Gras und in den Wäldern die Bäume. Durch den Kohleabbau bildeten sich dann Senken, aus denen das Wasser nicht mehr ablaufen konnte. .

Wiese mit vernässten Bereichen

Von weiten sah man bräunliche Stellen auf den Wiesen. Kam man näher, so stand man im Wasser. Die Gräben waren auch noch im Sommer gefüllt.

 

voller Graben im Sommer

vernässte Wiese

Im Frühjahr kam man auch mit normalen Gummistiefeln kaum über die Wiese. Das Wasser stand bis zum Rand der Stiefel. vernässte Wiese und Gummistiefel im Wasser
Waldfläche unter Wasser Im Waldstück nördlich der Forststraße war es noch schlimmer. Der Wald stand im Winter in voller Breite und auf einer Länge von ca. 30 m unter Wasser. Die Folge war, dass jedes Jahr mehr Bäume abstarben und umfielen. Waldfläche unter Wasser

Bauschild Töfflingerbach
 
Im Sommer 2004 sollte alles besser werden. Die Emschergenossenschaft hatte inzwischen die benötigten Flächen gekauft, um einen neuen Bach anzulegen. Nach dem Aufstellen des Baustellenschildes kamen die Mitarbeiter der Firma Kröger und legten zunächst einen Bach südlich des Burenbrocks an. Das Wasser läuft hinter dem Pumpwerk in die Boye.
Bauarbeiten

Bauarbeiten

Bauarbeiten

fertiger Bach
Der Bach wurde begrünt und daneben wurde ein Fuß- und Radweg angelegt.
Bagger beim Roden des Waldes

  geschredderte Bäume Bagger

Bagger beim Beseitigen des Mutterbodens

Dann ging es dem Wald - oder dass was davon noch übriggeblieben war - an den Kragen. Weitflächig wurden die Bäume gefällt. Dass Holz, das nicht verwertet werden konnte, wurde kleingehächselt. Dann kamen die Bagger und räumten zunächst den Mutterboden auf die Seite.
 
Erdlager Dann wurde der Bachlauf ausgebaggert und der Boden mit Raupen zur Straße transportiert, wo er zunächst aufgehäuft und später mit Lastwagen abtransportiert wurde. Bagger
Bagger beim Ausheben des Baches
Grundwasser beim Aushub des Baches Pumpe Während der Bauarbeiten stand ständig Wasser in der Baustelle. Dort wo der Ablauf noch nicht hergestellt war, halfen Pumpen. 
 
fertiger Bach Der Bach endet nach ca. 1 km. auf Holthausener Gebiet. Direkt neben dem Bach stehen im März 2005 noch kleinere Waldflächen unter Wasser. Im Laufe der Zeit soll sich das Wasser dort einen Weg suchen.

Der Töfflinger Bach reicht nicht bis ganz zum Töfflinger See. Es fehlen ca. 200 m. Der See liegt wohl auch tiefer als die Sohle des Bachs. Viel tiefer hätte der Bach auch nicht angelegt werden können, da dann das erforderliche Gefälle nicht mehr sichergestellt wäre.
nasse Flächen direkt neben dem neuen Bach

letzte Änderung: 19.07.2005 Impressum