Liebes Tagebuch,
heute war ein besonderer Tag, denn heute war kein gewöhnlicher Montag, es war sozusagen Rosenmontag, denn der Tag stand unter dem Motto „Karneval“. Schon beim Frühstück waren die Betreuer verkleidet und nachdem alle Zimmer aufgeräumt waren, hatten auch wir die Möglichkeit, uns ein Kostüm zu basteln. Alle gaben sich dabei unglaublich viel Mühe, denn das Ergebnis sollte abends noch bei einem Kostümcontest vorgestellt werden. Es wurden T-Shirts bemalt, beklebt und bestickt, Kopfschmuck gebastelt und Gesichter geschminkt. Beim Mittagessen, zu dem es Konfettireis mit Frikadellen und zum Nachtisch Quark mit bunten Streuseln gab, hatte sich der Speisesaal in ein buntes Treiben mit allerlei ulkiger Gestalten verwandelt.
Zur Kaffeezeit gab es zur Feier des Tages frisch gebackene Muffins mit Guss und bunten Gummibärchen als Topping. Anschließend zogen wir los, denn zu Karneval gehört ein ordentlicher Umzug. Ein ausgiebiger Spaziergang führte uns durch die Felder von Saerbeck. Immer wieder blieben wir stehen, um Luftballon-, Zeitungs-, und Stopptanz zu spielen, eine Reise nach Jerusalem zu veranstalten oder einen Schokokuss ohne Hände zu essen.
Nach dem Abendessen, bei dem jede Menge vom Küchenteam frisch gebackenes Brot und leckere Rohkost verspeist wurde, folgte der Kostümcontest, auf den wir uns schon am Vormittag vorbereitet hatten. Dabei wurde nicht nur das „beste“, sondern vor allem auch das „kreativste“, „ungewöhnlichste“ oder auch das beste Gruppenkostüm geehrt.
Auch in der Medirunde gab es heute eine kleine Besonderheit (neben der Tatsache, dass der eine oder die andere noch ein wenig Schminke im Gesicht hatte): Wir alle haben ein kleines „Positiv-Buch“ bekommen, in das wir nun jeden Abend etwas Gutes hineinschreiben können – ein Spiel, das uns besonders gut gefallen hat, etwas Nettes, das jemand zu uns gesagt hat, oder auch einfach ein lustiger Moment mit Freunden. So können wir nach der Freizeit zu Hause noch einmal in das Büchlein hineinschauen und uns an die positiven und schönen Dinge erinnern.
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Liebes Tagebuch,
um 7:45 Uhr wurden wir liebevoll, aber bestimmt von der diesjährigen Weckmusik und einem Betreuer (oder einer Betreuerin) aus dem Traumland abgeholt. Passend zu unserem diesjährigen Motto „Ein ganzes Jahr Ladbergen“ konnten wir uns zu den Klängen der „Jahresuhr“, aber auch zu Klassikern wie „Aufstehen ist schön“ oder „Guten Morgen, liebe Sorgen“ anziehen und uns für das Frühstück fertig machen.
Nach der morgendlichen Stärkung – es gab frisches Brot, Käse, Wurst, Marmelade, Nusspli, Wasser, Tee und Kakao - hatten wir Zeit, unsere Zimmer aufzuräumen, denn es gibt täglich eine Zimmerkontrolle, deren Verliererzimmer eine kleine Extraaufgabe übernehmen muss. Um 10 Uhr trafen wir uns zu verschiedenen AGs. Je nach Interesse konnten wir Kreisspiele, Basketball oder Wikingerschach spielen, kickern, batiken, Regenmacher bauen oder Yoga machen.
Pünktlich um 12:30 Uhr gab es ein sehr reichhaltiges Mittagessen aus Kartoffeln, Bratwurst, dunkler Sauce und Kohlrabi. Pappsatt starteten wir in die Mittagspause und für alle, die doch noch nicht ganz gesättigt waren oder für später vorsorgen wollten, öffnete nach dem Essen der Kiosk. Dort gibt es jeden Tag verschiedenste Weingummisorten, Chips, diverse Schokoriegel und auch Briefmarken zu kaufen. Neben dem Kioskeinkauf wurde die Mittagspause für Gesellschaftsspiele, zum Fußballspielen, zum Entspannen draußen auf der Wiese, zum Lesen, aber auch für den einen oder anderen Mittagsschlaf genutzt.
Am Nachmittag wurde nach dem Kuchenessen ein Sitzturnier veranstaltet – in sechs Teams spielten wir Sitzfußball, - volleyball und -handball gegeneinander. Obwohl (wie der Name bereits verrät) alles im Sitzen stattfindet, war dies eine schweißtreibende Angelegenheit. Umso besser, dass der letzte Programmpunkt nach dem köstlichen Abendessen nur bedingt als „sportlich“ bezeichnet werden kann: Nachdem sich alle zunächst eine Stunde lang mit verschiedensten Gesellschaftsspielen beschäftigt hatten, durften wir die erste Halbzeit des WM-Finales anschauen. Für die zweite Halbzeit war dann schon zu spät, allerdings holen wir diese in den nächsten Tagen nach.
In der Medirunde ging es weiter mit dem „Wunschpunsch“, bevor mal früher, mal später in allen Zimmern die Lichter ausgingen.
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Liebes Tagebuch,
heute ging es endlich los – zwei Wochen Ferienfreizeit in Ladbergen ohne Eltern, dafür aber vielen guten Freunden und jeder Menge Spaß.
Die Busfahrt nach Saerbeck war sehr kurzweilig und nach unserer Ankunft durften wir direkt unsere neuen, frisch renovierten Zimmer beziehen. Nachdem alle eingezogen, ihren Koffer ausgepackt und ihre Betten bezogen hatten, gab es zur Stärkung erst einmal ein Würstchen im Brötchen. Anschließend hatten wir ein wenig Freizeit, um uns in Ruhe das Haus und das Gelände anzuschauen, oder das Auspacken zu beenden. Um 15 Uhr gab es leckeren Kuchen (noch einmal vielen lieben Dank an alle Bäckerinnen und Bäcker), bevor sich dann bei einer Hausrally herausstellte, wer die Mittagspause gut genutzt und das Haus sowie das Betreuerteam schon gut kennengelernt hatte.
Zum Abendessen gab es eine riesige Menge Nudeln mit Bolognesen Sauce – alle gemeinsam haben wir über 8kg Nudeln verdrückt – sodass wir für das Abendprogramm wieder frische Energie hatten. Die wurde auch benötigt, denn ab 20 Uhr wurde Brennball gespielt, um sich nach der Busfahrt und der eher ruhigen Hausrally noch einmal auszupowern. Wir alle kamen ordentlich ins Schwitzen und hatten anschließend eine erfrischende Dusche mehr als nötig. Nachdem alle wieder sauber waren, trafen wir uns zur Medirunde. In ruhiger Atmosphäre konnten wir dort dem „satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsch“ lauschen und zur Ruhe kommen, bevor wir dann müde ins Bett gefallen sind.
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Die Ferienfreizeit Ladbergen startete um 10 Uhr mit einem Reisesegen. Dabei sind 51 Kinder, 13 Betreuer und 2 Kochfrauen.
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